Die beste Art, Wärme zu schützen, ist doch:
sie gar nicht erst zu erzeugen.

Oder?

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Ganz Deutschland diskutiert über die Energiewende.

Ob es um die Kosten für den Einzelhaushalt geht, die Umsetzung dieser Mammutaufgabe oder einfach um die Machbarkeit per se – nichts sorgt für soviel Diskussionsstoff wie die ausgerufene Energiewende. Wir wollen auf dieser Seite unseren Diskussionsbeitrag beisteuern. Denn ein wichtiges Argument wird immer wieder vergessen…

Der Dreiklang ist wichtig!

Wenn wir regenerative Energien zum Einsatz bringen wollen, muss der Dreiklang stimmen! Der Dreiklang zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende im Immobiliensektor umfasst drei essentielle Komponenten, die eng miteinander verknüpft sind und zusammenwirken, um eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zu gewährleisten:

Wärmeschutz

Auch wenn noch so viele Windräder aufgestellt und Photovoltaikanlagen installiert werden, müssen wir drastisch Energie einsparen. Für den Gebäudebereich heißt das, die Heizenergie darf nicht durch ungedämmte Außenwände „verpuffen“. Klimafreundliche Gebäude brauchen deshalb einen Wärmeschutz, mit dem die Energie im Gebäude gehalten wird.

Erneuerbare Energien

Klimafreundliche Gebäude brauchen Strom aus Erneuerbaren Energiequellen. Um diesen Strom zu erzeugen, müssen in großer Zahl Windräder aufgestellt und Photovoltaikanlagen installiert werden. Entscheidend ist, dass für Gebäudeheizung, Elektromobilität, Industrie usw. genügend Energie zur Verfügung steht.

Heizungstechnik

Erneuerbare Energie ist wertvoll und muss im Gebäude mit der bestmöglichen Heizungstechnik in Wärme umgewandelt werden. Die kann nur dann effizient und sparsam laufen, wenn der Heizwärmebedarf gegenüber heute drastisch gesenkt wird. Ausreichender Wärmeschutz ist die Grundvoraussetzung dafür.

Traum

Bis 2045 sollen in Deutschland alle Gebäude „klimaneutral“ sein. Wie soll das gehen? Alte Heizung raus, Wärmepumpe rein? Das funktioniert definitiv nicht. Heizsysteme auf der Basis Erneuerbarer Energie (z.B. Wärmepumpen) arbeiten nur im sogenannten „Niedertemperatur-Bereich“ wirklich effizient. Deshalb müssen die Gebäude darauf vorbereitet werden. Sie müssen „Niedertemperatur-ready“ sein. Erst dann gelingt der Umstieg auf Systeme, die Erneuerbare Energie nutzen.

Es kommt also darauf an, im Neubau wie Sanierung die Weichen zu stellen. Wir haben da einen konkreten Vorschlag.

Realität

„Niedertemperatur-ready“ oder auch „niedertemperaturfähig“ ist ein Gebäude dann, wenn die Heizung mit einer möglichst niedrigen Heizwassertemperatur (auch: „Vorlauftemperatur“) auskommt. Am kältesten Tag des Jahres darf sie nicht höher als 55°C sein, an allen anderen Tagen muss sie sogar sehr deutlich darunter liegen.

Deutlich erkennbar: Die Wärmedämmung der Außenwände ist der erste und entscheidende Schritt zur „Niedertemperatur-Readiness“!

Darum sind wir aktiv!

„Wärme schützen“ ist eine Initiative des Verbandes für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM). Der VDPM repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Die gedämmte Gebäudehülle und moderne Heiztechnik wie z.B. Wärmepumpen ermöglichen gemeinsam höhere Effizienzsteigerungen als einzelne Technologien für sich. Die Synergie zwischen Dämmung der Außenwand und Wärmepumpen ist für die Wärmewende hierzulande unverzichtbar; ohne sie sind die Klimaziele bis 2045 nicht erreichbar. Dieser bisher wenig diskutierte Aspekt wird durch diese Initiative in den Fokus gerückt.